Ein diagnostischer Test, der begleitend einer personalisierten medikamentösen Therapie zugeordnet ist, wird als Companion Diagnostics (CDx) bezeichnet. Über molekulare Diagnoseverfahren werden genetische Veränderungen (z.B. spezifische Mutationen) oder die Expression von Proteinen detektiert, um Informationen zu gewinnen, die für die individuelle Behandlungsstrategie eines Patienten wichtig sind.

Die Vorteile der therapiebegleitenden Diagnostik sind vielfältig. Durch eine individuelle Risikoabschätzung werden die Nebenwirkungen bei behandelten Patienten reduziert. Außerdem kann bereits zu einem frühen Zeitpunkt einer Krankheit der vorliegende Status quo beim Patienten erkannt werden, was eine frühere Intervention ermöglicht und die Chance auf eine vollständige Remission verbessert. Diagnosen können präziser gestellt werden, da die gleichen Symptome auf verschiedene Ursachen zurückgeführt werden können. Dies ermöglicht eine spezifische, direkte und effektive Therapie.

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